Neuigkeiten

29.09.2016 06:11

Der MANA-Verlag auf der Frankfurter Buchmesse 2016

Auch für den MANA-Verlag gehört es zum Pflichtprogramm, sich in regelmäßigen Abständen auf den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig zu präsentieren.

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28.09.2016 06:02

Schwimmen mit Walhaien in Westaustralien

Nur eine Handvoll Orte gibt es auf unserem Planeten, wo Reisende mit dem größten Fisch der Welt schwimmen können, dem Walhai. Einer dieser Orte ist das Ningaloo Reef ...

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Sydney-Blog

17.09.2016 15:09 von Barbara Barkhausen

Diese Oma bringt Frauen sicher nach Hause

Nachdem sie ihren Job verloren hatte, beschloss eine australische Großmutter, mit ihrem Auto als Fahrer für den Online-Dienst Uber zu arbeiten. Seitdem bringt sie junge Frauen am Abend sicher nach Hause und ist auf sozialen Medien ein Star.

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03.09.2016 06:02 von Barbara Barkhausen

Wir brauchen Knöpfe!

1,5 Millionen Knöpfe und eine Liebesgeschichte ...

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Bildung Down Under

01.10.2015 10:48 von Torben Brinkema

Australische Unis planen für die Zukunft

Fit für die Zukunft: Im schottischen Glasgow trafen sich Mitte September rund 5.000 Hochschulvertreter aus 90 Ländern.

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11.08.2015 12:39 von Redaktion

Mehr Erfolg in der Forschung ist gewünscht

Die Regierung Australiens wünscht sich, dass die Forschung an ihren Universitäten einen größeren Erfolg einfährt.

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Känguru

Bild: Danielle Langlois (GDFL)

Das Känguru, oder auch Macropodidae (gr. „makrós“ für groß und „podós“ für Fuß) gehört der Beuteltierordnung Diprotodontia an. Die Tiere wohnen hauptsächlich in Australien, aber auch Neuguinea ist ein Lebensort für sie. Sie kommen in sehr unterschiedlichen Regionen vor, wie dem Regenwald, aber auch in Wüsten- und Steppenregionen oder gar im Busch oder im Gebirge. Dass sie in so vielen Gebieten, aber vor allem in sehr trockenen Gegenden, überleben können, liegt zum Teil an der Art ihrer Ernährung. Das Känguru ist nämlich Vegetarier und frisst entweder Gräser oder Blätter. Manche Tiere sind sogar Wiederkäuer, aber alle ziehen sehr viel Nutzen aus ihrer Nahrung und kommen deshalb mit sehr wenig Wasser aus.

  

Das Känguru gibt es vielen verschiedenen Größen. Das kleinste, das Zottel-Hasenkänguru, ist gerade mal 31-39 cm groß und wiegt nur circa 1,8 kg. Das Größte hingegen ist das Rote Riesenkänguru und es kann eine Größe von bis zu 1,80 m und rund 90 kg aufbringen.

  

Die Tiere sind hauptsächlich nachtaktiv. Aber auch am Tag kann man sie beim Sonnenbaden oder Ausruhen unter Bäumen oder in Höhlen beobachten. Wenn sie sich dann aber mal in Bewegung setzten, können sie richtig schnell werden – bis zu 50 km/h sind kurzzeitig möglich. Das schaffen sie, indem sie die Hinterbeine zum Springen benutzen und mit dem Schwanz das Gleichgewicht halten. Bei so einem Sprung können sie bis zu 13,5 m weit hüpfen! Wenn sie sich langsam fortbewegen, nutzen sie dazu die Vorderpfoten und den Schwanz um sich am Boden abzustützen und schwingen sich dann mit den Hinterpfoten nach vorne.

  

Kängurus haben eine sehr kurze Tragzeit, nur 20 – 40 Tage. Danach kommen die Babys relativ unterentwickelt und extrem klein auf die Welt. Eigenständig krabbeln sie dann vom Geburtskanal in den Beutel, wo sie sich an eine Zitze hängen und dort die nächsten zwei bis drei Monate bleiben. Insgesamt bleibt das Jungtier, in Australien Joey genannt, bis zu sechs Monate komplett im Beutel. Danach kommt es zum ersten Mal heraus, steigt aber bis zum circa achten Monat oder bis es zu groß ist, immer wieder hinein. Bis es ein Jahr alt ist, wird es weiter gesäugt.

 

Oft gibt es bei Kängurus eine „verzögerte Geburt“. Hier paart sich das Weibchen direkt nach der Geburt ihres Jungen wieder. Der Embryo bleibt dann jedoch so lange in der Gebärmutter und entwickelt sich kaum weiter, bis das Geschwisterchen den Beutel verlässt oder stirbt.

 

Noch eine kleine, nette, aber leider unwahre Anekdote zur Wortherkunft: Als der Entdecker James Cook das Känguru zum ersten Mal sah und die Aborigines des Stammes Guugu Yimidhirr daraufhin fragte: „Was ist das für ein Tier?“, sollen die Ureinwohner „Kangaroo“ geantwortet haben, was für „Ich verstehe nicht“ stehen sollte. Leider konnte ein Sprachwissenschaftler diese Theorie widerlegen.

  

Übirgens:

Das Känguru ist neben dem Emu das Wappentier Australiens. Und auch in der Traumzeit der Aborigines kommt es vor. Hier gilt das „große Känguru“ als Schöpfer der Sprache und aller Töne. Es half nämlich den animal people dabei, die große Flut zurückzuhalten und spie danach alle Wörter der Menschen aus.